Der Begriff Reiki stammt von den japanischen Worten rei (Kosmos) und ki (Lebensenergie).
Reiki ist Energie als Form einer Behandlung. Angestrebt wird damit Unterstützung bei Heilung von Krankheiten,
aber auch eine verbesserte Vorbeugung und allgemeines Wohlbefinden, durch energetisierte
Selbstheilungskräfte. Die therapeutische "Energiearbeit" erfolgt direkt durch Auflegen der Hände, mit
Hilfe symbolischer "mentaler Arbeit", dem Intonieren von Mantren. Ebenso kann man Reiki ab dem 2.ten Grad
unabhängig von Raum und Zeit Bedürftigen zukommen lassen.
Eigenschaften:
Das angestrebte Ziel von Reiki ist, eine ganzheitliche körperliche und seelische Heilung durch die
energetisierten Selbstheilungskräfte zu erreichen. Bei der Anwendung von Reiki werden bestehende Blockaden
gelöst und eine "Verbindung" zwischen der "universellen Energie" und dem Empfangenden hergestellt.
Nicht der Praktizierende gibt Reiki, sondern steht lediglich als Kanal zur Verfügung.
Reiki ist eine "intelligente" Energie und fließt beim Empfänger ganz von alleine dorthin, wo es benötigt
wird. Sie verhilft dem Empfangenden zu einer tiefen Entspannung. Reiki kann dabei helfen eine Krankheit
schneller zu überwinden. Als Unterschied zu anderen "Energiemethoden" ist Reiki unabhängig von Glauben
oder geistigen Fähigkeiten und nach den Einweihungen ein Leben lang verfügbar. Allerdings ersetzt Reiki
niemals den Arzt oder Heilpraktiker, sondern kann nur begleitend helfen!!
Entstehungsgeschichte:
Dr. Mikao Usui war seit seiner Jugend auf der Suche nach einer besonderen Heilungsmethode.
Er studierte Bücher und Schriften über Heilkunde in der ganzen Welt. Als er mit seinen Forschungen
nicht weiterkam, beschloss er 1922 sich zum Fasten auf einen heiligen Berg in der Nähe Kyotos zurückzuziehen.
In der Nacht zum einundzwanzigsten Tag sah er am Himmel ein helles Licht, das ihn daraufhin völlig
einhüllte. Er erhielt in diesem Moment vom Universum die Reikieinweihung. Auf dem Rückweg am folgenden
Morgen stieß er seinen Fuß an einem Stein, so dass der Fuß blutete. Als Usui seine Hände auf die Wunde
legte, war die Blutung sofort gestillt. Da er 21 Tage nichts mehr gegessen und getrunken hatte, ging er
in ein Wirtshaus, um sich satt zu essen. Der Wirt warnte ihn vor Magenproblemen, doch Usui ass und trank
solange er konnte und hatte keinerlei Probleme. Am gleichen Tag heilte Usui auch erfolgreich die
Zahnschmerzen der Wirtstochter. So begann Usui, das Phänomen in der Praxis zu beobachten und dann zu
unterrichten.